Kooperationsverbund Herzunterstützungssysteme

Herzinsuffizienz ist eine weltweit verbreitete, chronische Herzmuskelerkrankung, die zumeist in letzter Instanz ausschließlich durch eine Herztransplantation therapiert werden kann. Da die Verfügbarkeit von Spenderherzen sehr limitiert ist, sind künstliche Herzunterstützungssysteme von hoher Bedeutung. Da jedoch der direkte Kontakt zwischen technischen Bauteilen und dem Blutkreislauf zu Folgeproblemen führt, soll innerhalb dieses Kooperationsverbundes ein System zur Herzunterstützung unter Vermeidung des direkten Blutkontaktes erforscht werden. Hierzu sind unter anderem neue Werkstoffe, innovative Fertigungsprozesse, ein patientenangepasstes Design sowie eine intelligente Verlinkung der einzelnen Komponenten notwendig.

Innerhalb eines geplanten Forschungsverbundes sollen somit erstmals in einem höchst interdisziplinären Umfeld, sowohl von medizinischer, als auch von technischer Seite die Herstellung von patientienangepassten Herzunterstützungssystemen unter Vermeidung von Blutkontakt erforscht werden.

Ansprechpartner am LTM

Prof. Dr.-Ing. habil. Paul Steinmann